Frisch ans Werk

Frisch ans Werk

Fassadenelemente für das neue Betonfertigteilwerk

Einen weiteren Meilenstein erreicht jetzt die Baustelle des neuen Betonfertigteilwerks am Brüninghoff-Standort in Heiden: Das Setzen der Betonstützen ist abgeschlossen und es folgt die Montage der vorgefertigten Fassadenelemente.
Im Brüninghoff-Holz-Werk in Heiden produziert, haben die Fassadenelemente einen sehr kurzen Weg zur Baustelle. Sie verfügen über Maße von rund zweieinhalb mal 13 Meter – damit decken sie die komplette Hallenhöhe ab. Auf der Innenseite bestehen die Elemente aus einer 25 Millimeter starken Kerto LVL Platte von Metsä Wood, die werksseitig weiß lasiert wird, in ihrer natürlichen Oberfläche jedoch auch später sichtbar erhalten bleibt. Da die Platte das komplette Element in der Höhe abdeckt und somit nicht gestückelt wird, entfallen optisch störende Stöße. Diese müssten sonst zudem hinsichtlich der Luftdichtigkeit aufwändig geschlossen werden. Auch kann mit den Platten relativ schnell eine ansprechende Oberfläche realisiert werden. Das Ständerwerk der Holzrahmenbauelemente besteht ebenfalls aus Kerto LVL. Als Dämmschicht kommt hier eine 180 Millimeter dicke Einblasdämmung aus Zellulose zum Einsatz. Die Außenseite bildet eine 16 Millimeter starke DWD-Platte, die mit einer Unterkonstruktion für die später zu montierende Fassadenbekleidung versehen ist.

Die Fassadenelemente für das neue Betonfertigteilwerk von Brüninghoff werden am Unternehmensstandort in Heiden vorgefertigt.
Foto: Brüninghoff

Die einzelnen Elemente verfügen über eine Höhe von rund 13 Metern und decken so die gesamte Hallenhöhe ab. 
Foto: Brüninghoff

Kamerad, schenk ein!

Kamerad, schenk ein!

RICHTFEST FÜR DAS NEUE BETONFERTIGTEILWERK IN HEIDEN
In lockerer Atmosphäre trafen sich am 10. Juni Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Brüninghoff, Vertreter der Politik sowie Partner des Unternehmens, um das Richtfest für das neue Betonfertigteilwerk zu feiern. Es entsteht derzeit am Standort in Heiden – und vervierfacht nicht nur die bisherigen Produktionskapazitäten, sondern präsentiert sowohl in der Bauphase als auch im Betrieb einen Fokus auf Nachhaltigkeit. Der Anspruch an den neuen Bau ist hoch: Denn Brüninghoff läutet damit den Strukturwandel ein – hin zum kreislauforientierten Bauen mit Beton. So wird hier zukünftig auch mit Recyclingbeton in der Vorfertigung gearbeitet. Im Herstellungsprozess der Fertigteile verwendet Brüninghoff emissionsärmere Zuschlagsstoffe sowie einen erheblichen Anteil an Recyclingmaterial und richtet damit seine gesamte Produktion nachhaltig aus. Energieerzeugung über die Photovoltaikanlage, Ladesäulen für E-Fahrzeuge und eine Brauchwasserzisterne zur Wasserversorgung für die Betonherstellung sind ebenfalls wichtige Bausteine des Gesamtkonzepts der neuen rund 17.000 Quadratmeter großen dreischiffigen Produktionshalle. Bei ihrer Planung und Realisierung findet der Nachhaltigkeitsgedanke besonders Berücksichtigung – beispielsweise mit dem ressourcenschonenden Einsatz von Fassadenelementen aus Holz und der Verwendung emissionsärmere Zuschlagsstoffen in den Fertigteilstützen.

Bewusster Umgang mit Wasser

Bewusster Umgang mit Wasser

Betonfertigteilwerk mit Zisterne.
In manchen Regionen Deutschlands wird Wasser bereits zum knappen Gut – zugleich bereiten Starkregenereignisse Sorgen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels bekommt der bewusste Umgang mit der Ressource Wasser somit eine bedeutende Rolle. So darf bei dem nachhaltigen Gesamtkonzept des neuen Betonfertigteilwerks, das Brüninghoff derzeit am Unternehmensstandort in Heiden errichtet, auch eine Zisterne nicht fehlen.
Ökologisch, nachhaltig, regional – Nicht erst im späteren Betrieb, auch bereits beim Bau des Betonfertigteilwerks von Brüninghoff wird von Beginn an ressourcenschonend gedacht. Ein Baustein dabei ist die Zisterne, die aktuell eingebaut wird. Anfallendes Regenwasser sammelt Brüninghoff dann zukünftig in dem 1.000 Kubikmeter fassenden Tank. 200 Kubikmeter werden davon für Löscheinsätze vorgehalten. 400 Kubikmeter kommen dem benachbarten Beton-Unternehmen Spenner Herkules zu. Einen Teil des restlichen Vorrats verwendet Brüninghoff als Brauchwasser für den Produktionsprozess des Recyclingbetons sowie für Reinigungsarbeiten. Das übrige Fassungsvermögen wird für die Regenrückhaltung genutzt. Das Sammeln von Regenwasser verkleinert den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens und reduziert die Entnahme von Grundwasser.

Mehr Recycling

Mehr Recycling

Den Rohstoffverbrauch in der Baubranche senken.

Das kollektive Bewusstsein für die Rohstoffknappheit ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Konkrete Ansätze, wie das Rohstoffrecycling, werden daher immer wichtiger. Das spiegeln in NRW jetzt auch Bemühungen der Politik wider, den Sand- und Kiesabbau zu reduzieren. Auch die Brüninghoff Group ist sich der weltweit begrenzten Ressourcen bewusst und setzt daher in vielen Bereichen auf den nachwachsenden Rohstoff Holz. Zudem baut das Unternehmen derzeit am Standort in Heiden ein neues zukunftsorientiertes Betonfertigteilwerk.

In den kommenden Jahren entstehen mit dem neuen Werk höhere Produktionskapazitäten sowie innovative, neue Arbeitsplätze. Es zeichnet sich dabei nicht nur durch einen emissionsreduzierten Herstellungsprozess aus. Hier wird in Zukunft fast ausschließlich Beton verarbeitet, der einen RC-Anteil von bis zu 45 Prozent hat. Dies ist in der seriellen Vorfertigung in Deutschland nur sehr selten der Fall. In der modernen Produktionsstätte im Münsterland werden zukünftig in großer Zahl unter anderem Holz-Beton-Verbunddecken hergestellt. Die Deckenelemente kommen schon heute in ganz Europa bei Großprojekten des Hybridbau-Spezialisten Brüninghoff zum Einsatz und ab 2023 dann auch mit rezyklierten Beton.

Brüninghoff macht Beton zukunftsfähig

Brüninghoff macht Beton zukunftsfähig

Neues BFT-Werk: Mit RC-Gesteinskörnung und emissionsreduziertem Herstellungsprozess

Mit einem neuen Betonfertigteilwerk erweitert Brüninghoff jetzt den Standort in Heiden deutlich. Doch nicht die Größe ist hierbei ein entscheidender Faktor – vielmehr ist es das richtungsweisende Konzept des Herstellungsprozesses. Zum einen wird hier Recyclingbeton in die Serienfertigung gebracht. Zum anderen wird diese konsequent emissionsarm ausgerichtet.

Rund 10 Millionen Euro investiert Brüninghoff jetzt in ein neues Betonfertigteilwerk am Standort im münsterländischen Heiden. Bis 2023 entstehen dann erweiterte Produktionskapazitäten und zusätzliche, moderne Arbeitsplätze. Das neue Werk verfolgt ein nachhaltiges Gesamtkonzept: So wird hier künftig Beton mit einem RC-Anteil von bis zu 45 Prozent verarbeitet – in der seriellen Vorfertigung ist dies bisher deutschlandweit sehr selten. In Heiden werden dann unter anderem Holz-Beton-Verbunddecken inklusive der Vorrüstung von Heiz- und Kühlsegmenten in großer Serie produziert. Bereits heute kommen die innovativen Deckenelemente europaweit bei Großprojekten des Hybridbau-Spezialisten zum Einsatz – ab 2023 dann auch mit rezyklierten Beton. Für alle weiteren Applikationen, bei denen es die Normung zulässt, soll ebenfalls auf RC-Gesteinskörnung gesetzt werden. „In der Zukunft ist zudem denkbar, dass insbesondere für statisch nicht hochbeanspruchte Bauteile sogar höhere RC-Anteile möglich sind – oder Stützen größer dimensioniert werden, um so den höheren RC-Anteil möglich zu machen. Hier bleibt abzuwarten, welche Zulassungen erfolgen“, so Brüninghoff-Geschäftsführer Frank Steffens. Derzeit steht Brüninghoff bereits in Kontakt mit namhaften Abbruchunternehmen, um die Zulieferung der aufbereiteten Gesteinskörnung Typ 1 sicherzustellen. Zugleich arbeitet man an der genauen Betonrezeptur mit CEM II und III. Denn auf CEM I soll hier aufgrund des energieintensiven Verfahrensprozess verzichtet werden. CEM II- und CEM III-Zemente verfügen über einen geringen Klinkeranteil. Dies führt zu reduzierten CO2-Emissionen in der Produktion – ein wichtiger Aspekt bei der konsequenten Ausrichtung auf einen emissionsarmen Prozess. Zugleich gehören E-Fahrzeuge für den Transport, Ladesäulen auf dem Betriebsgelände und eine Brauchwasserzisterne, die den Grundwasserverbrauch im Herstellungsprozess minimiert, zum nachhaltigen Gesamtkonzept.

DGNB-Zertifizierung angestrebt
Das geplante Werk auf dem rund 31.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Siemensstraße verfügt über eine Fläche von circa 17.000 Quadratmetern. Hier finden mehrere Stab- sowie eine Umlaufanlage Platz. Während bisher rund 6.000 bis 7.000 Kubikmeter Beton verarbeitet wurden, ist zukünftig eine Produktionskapazität von bis zu 25.000 Kubikmeter möglich. Die dreischiffige Halle, die in Heiden errichtet wird, genügt selbst hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit – daher wird eine Gebäudezertifizierung nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt. Vor diesem Hintergrund wird beispielsweise auch von Beginn an eine Rückbaubarkeit des Gebäudes bei der Planung berücksichtigt.

Das neue Werk spiegelt somit auch den Nachhaltigkeitsanspruch von Brüninghoff wider. Dieser ist fest in der Unternehmensphilosophie verankert ist. So ist das Umweltmanagementsystem von Brüninghoff zertifiziert nach ISO 14001. Alle Prozesse werden laufend hinsichtlich Ökologie, Ökonomie und sozialer Aspekte geprüft. „Wir sind uns bewusst, dass die Baubranche ein enormer Hebel ist, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die gesamte Branche muss sich verstärkt mit anfallenden Emissionen – aber auch mit Recycling – auseinandersetzen“, fordert Steffens.

Spatenstich

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Spatenstich am 09.09.2021

Rund zehn Millionen Euro investiert Brüninghoff im Heidener Gewerbegebiet in ein neues Betonfertigteilwerk. Es ist nicht nur deutlich größer als der bisherige Fertigungsbereich, sondern setzt zum einen auf Recyclingbeton und zum anderen auf eine emissionsärmere Herstellung. Nun erfolgte der erste Spatenstich.

Die erneute Erweiterung des Betriebsgeländes im Heidener Gewerbegebiet startete Brüninghoff jetzt mit einem symbolischen ersten Spatenstich. In der Siemensstraße trafen sich dazu Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Denn das neue Betonfertigteilwerk, das hier bis Mitte 2023 entstehen soll, hat überregionale Relevanz: Brüninghoff wird mit dem Werk nicht nur 55 neue Arbeitsplätze schaffen, sondern zugleich auf zukunftsorientierte Betontechnologien setzen. So kommt hier zukünftig Recyclingbeton zum Einsatz – dies ist in der Vorfertigung bisher deutschlandweit sehr selten. Zudem wird der Herstellungsprozess emissionsarm ausgerichtet. Das spiegelt sich beispielsweise in der Zementauswahl wider. E-Fahrzeuge für den Transport, Ladesäulen auf dem Betriebsgelände und eine Brauchwasserzisterne, die den Grundwasserverbrauch im Herstellungsprozess minimiert, sind ebenfalls Teil des nachhaltigen Gesamtkonzepts. 

Das geplante Werk auf dem rund 31.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Siemensstraße verfügt über eine Fläche von circa 17.000 Quadratmetern. Die dreischiffige Halle, die hier errichtet wird, genügt selbst hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit – so ist hier eine Gebäudezertifizierung nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) angestrebt. Vor diesem Hintergrund wird beispielsweise auch von Beginn an eine Rückbaubarkeit des Gebäudes bei der Planung berücksichtigt. 

Mit dem neuen Werk wird die bisherige Produktionskapazität mehr als vervierfacht. Unter anderem werden hier dann in großer Serie Holz-Beton-Verbunddecken inklusive der Vorrüstung von Heiz- und Kühlsegmenten produziert. So kommen bereits heute die innovativen Deckenelemente vielfach bei Großprojekten des Hybridbau-Spezialisten zum Einsatz – ab 2023 dann auch mit rezyklierten Beton. „Es wird höchste Zeit, dass sich die gesamte Branche verstärkt mit Recycling und anfallenden Emissionen auseinandersetzt. Somit ist unsere Investition auch ein weiterer wichtiger Schritt Richtung Zukunft. Denn wir bringen Recyclingbeton in die Serienfertigung – und sparen dabei CO2 ein“, Inhaber Sven Brüninghoff. 

Der Countdown läuft…

Der Countdown läuft...

Bald passiert bei Brüninghoff etwas Großes – ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Die Vorbereitungen für den Spatenstich laufen auf Hochtouren. 
Hier im Hintergrund sieht man einen ersten kleinen Einblick auf die Baustelle.